Kai Strauss & Band (d) Blues mit eigener Handschrift
Do., 03. Dez.
|Halle (Saale)
Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr Tickets: Mo-Sa ab 17 und So ab 12 Uhr im Objekt 5 Restaurant: 25 € Onlinetickets (inklusive Gebühren): 27,20 € Am Veranstaltungstag gilt der Abendkassenpreis: 29 €


Zeit & Ort
03. Dez. 2026, 20:00
Halle (Saale), Seebener Str. 5, 06114 Halle (Saale), Deutschland
Info/Tickets
Der Blues ist längst eine globale Sprache. Entscheidend ist nicht, woher ein Musiker kommt, sondern was er aus dieser Musik macht. Kai Strauss aus Osnabrück hat darauf eine klare Antwort: Er spielt den Blues mit eigener Handschrift.
Schon als Teenager faszinierten ihn Buddy Guy, Albert King und die Vaughan Brothers. 1995 begann seine professionelle Karriere an der Seite des texanischen Sängers Memo Gonzalez. Seitdem hat Strauss auf Bühnen in mehr als 20 Ländern gespielt, zahlreiche Festivals bereist und mehrere German Blues Awards gewonnen. Heute gehört er zu den profilierten Namen der europäischen Bluesszene.
International besetzt, treffen in seiner Band Musiker aus Deutschland, England und den USA aufeinander. Gerade das aktuelle Line-up mit Paul Jobson (London), Kevin Duvernay (Seattle) und Henri Jerratsch (Berlin) verleiht dem Quartett seine besondere Eigenständigkeit.
Sein achtes Album "Don’t Be A Stranger" verbindet tief verwurzelten Blues mit Funk und Soul. Dabei geht es nicht ausschließlich um die klassischen Geschichten von Verlust und Melancholie. Strauss schreibt über Freundschaft, Liebe und starke Frauen – Songs mit positiver Energie, ohne dabei ihre Blues-DNA zu verlieren.
Im Mittelpunkt steht jedoch immer seine Gitarre. Strauss spielt mit Druck, Gefühl und bemerkenswerter Lässigkeit. Seine Soli haben Biss, seine Phrasierung Charakter. Technische Virtuosität wird bei ihm nie zum Selbstzweck: Jede Note soll etwas erzählen.
Bruce Iglauer, Gründer des legendären US-Labels Alligator, brachte es einmal auf den Punkt und bezeichnete Strauss als Musiker "who has it all". Mehr muss man eigentlich nicht sagen.
Kai Strauss kennt die Tradition. Aber er lebt nicht in ihr. Er macht seinen eigenen Blues daraus.
Foto: Manfred Pollert
